Integrative Therapie

 

Die Integrative Therapie feierte 2008 gerade ihr 30-jähriges Jubiläum. Sie definiert sich als eine Richtung im psychotherapeutischen Feld.

 

Der Begriff  integrativ war vor 30 Jahren gewählt worden, um anzuzeigen, dass hier nicht eine neue "Therapieschule" gegründet wurde, sondern eine Zusammenfassung von verschiedenen therapeutischen Methoden und Techniken zu einem übergeordnetem Ganzen das Ziel war. Diese Integration setzt Verschiedenes – sogar Gegensätzliches – in Beziehung, sodass die Lösung von Aufgaben auf einer höheren Ebene gelingt. Heute ist Integration einer der Leitgedanken in der aktuellen wissenschaftlichen Psychotherapie.

Das Leben selbst ist ein ständiger Entwicklungsprozess, der immer nach Integration von Körper, Seele und Geist, Lebenswelt und Zeitgeist strebt. Immer wenn es zu Schädigungen von außen als Trauma oder von innen als Krankheit  kommt, erfährt das ganze System eine Störung, die in einem neuen Integrationsprozess bearbeitet werden muss.

 

Dazu kann auch die Einbeziehung unterschiedlichster Wissens- und Forschungsgebiete richtig und notwendig sein. Die wissenschaftliche Ebene wird daher immer schon von der Integrativen Therapie berücksichtigt, u.a. aus den Feldern der Bio- und Neurowissenschaft, der Sozialwissenschaft, der Psychologie, der Philosophie, der Sport- und Bewegungswissenschaft, der Kunst- und Kreativitätswissenschaft, des Gesundheits- und Berufscoaching.

Die Integrative Therapie versucht diesen Anforderungen an gute, wissenschaftlich begründete Therapie gerecht zu werden, indem sie ständig ihre Anschlussfähigkeit an die genannten Wissenschaftsgebiete überprüft und herstellt. In der praktischen Arbeit benutzt die Integrative Therapie eine Vielzahl von Methoden und Techniken, vor allem aus den Bereichen der Kunst- und Kreativitätstherapien und der Bewegungstherapie, um Erfahrungen mit allen Sinnen zu ermöglichen, die das Lernen und Verändern erleichtern. mehr...

 

Psychotherapie als Hilfe

 

Wann kann Psychotherapie eine Hilfe sein? mehr...